Schönholzer Straße 10/11

Ehemalige Betsaal von "Agudath Achim"

In der Schönholzer Strasse 10 befand sich im ersten Stockwerk des Hauptgebäudes, von 1907 bis 1922, der Betsaal der Religionsgemeinschaft „Agudath Achim“. Aus diesem Grund wurde das Gebäude im Volksmund „Judenhof“ genannt. Seit Mitte des 19. Jahrhunderts zogen immer mehr Menschen jüdischen Glaubens nach Pankow. Die Wege zu den großen Synagogen in Berlin waren ihnen zu weit. Es mussten eigene Beträume geschaffen werden. Daher beschlossen Albert Katz und Direktor Wilinski im Jahre 1895, in Pankow einen jüdischen Religionsverein zu gründen. Sie gaben ihm den hebräischen Namen „Agudath Achim“, auf Deutsch „Brüderverein“.

Auszug aus der "Berliner Vereinsbote" vom 30. April 1897

Link zur "Berliner Vereinsbote" vom 30. April 1897

Quellen: Berliner Woche vom 21. Dezember 2011, Berliner Vereinsbote vom 30. April 1897