Liebe Bürgerinnen und Bürger Pankows!

Die Bronze-Gedenktafeln, die 2001 im Eingangsbereich des ehemaligen II. Jüdischen Waisenhauses (heute Janusz-Korczak-Bibliothek) errichtet wurden, erinnern an 585 deportierte und ermordete jüdische Bürgerinnen und Bürger Pankows. Ihre Namen wurden nach den Nachforschungen von Inge Lammel zusammengestellt.
Weitgehend unberücksichtigt blieben solche jüdischen Pankower, die vor ihrer Deportation in andere Stadtbezirke verzogen waren oder ab 1933 umziehen mussten. Durch deren Einbeziehung und neue Recherchemöglichkeiten konnten von Gerhard Hochhuth sehr viel mehr Namen der Gedenkliste hinzugefügt werden.
So wird auf den Gedenktafeln, die seit 2013 jeweils vom 9. November bis zum 27. Januar am Zaun vor dem Waisenhaus angebracht werden, an 788 jüdische Lebensschicksale aus Pankow erinnert.
In der Zwischenzeit sind nun weitere 74 Namen hinzugekommen. Sie sollen bis zum 9. November 2017 auf den Gedenktafeln ergänzt werden.

Vielen Dank allen Spendern!

Durch Ihre Spenden war es uns möglich, die Gedenktafeln durch 74 weitere Namen zu ergänzen.
Die aktualisierten Gedenktafeln wurden am 8. November 2017 durch Schüler*innen des Max- Delbrück- Gymnasiums angebracht.
Sicher ist Ihnen aufgefallen, dass an einem Zaunfeld die Tafeln fehlten. Die Cajewitzstiftung hatte dort Werbung für eine Veranstaltung der Waisenhaustrilogie angebracht. Diese fand am 1. Dezember statt. Danach werden wieder alle Gedenktafeln an die jüdischen Lebensschicksale erinnnern.


Vielen Dank

Kommission für Bürgerarbeit Pankow

Pressekontakt und Informationen
Jutta Kayser
Telefon 030-4754064
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